Nachsorge

Die Nachsorge nach einer Brustkrebserkrankung hat im Wesentlichen drei Ziele:

  • Das Wiederauftreten der Krankheit (Lokalrezidiv oder Metastasen) rechtzeitig zu erkennen,
  • Begleit- und Folgeerkrankungen zu behandeln,
  • Patientinnen bei körperlichen, seelischen und sozialen Problemen zu helfen.
Die Nachsorge dauert mindestens 10 Jahre, wobei in den ersten 3 Jahren die Untersuchungen bei symptomfreien Frauen alle 3 Monate, im 4. und 5. Jahr alle 6 Monate und danach in jährlichen Abständen stattfinden. Außerdem soll die Patientin eine monatliche Selbstuntersuchung durchführen. An bildgebenden Verfahren sind regelmäßige Ultraschalluntersuchungen der Brust sowie Mammographien sinnvoll, weitere technische Untersuchungen sind nur bei Verdacht auf ein Rezidiv und/oder Metastasen indiziert.

Bei den Untersuchungen werden die Patientinnen über das Befinden seit der letzten Kontrolle sowie festgestellte Änderungen befragt, es folgen eine körperliche Untersuchung und ein Aufklärungsgespräch über zu beachtende Symptome und Empfehlungen zum richtigen Verhalten. Bei Veränderungen und Beschwerden soll die Patientin unverzüglich ihren Arzt aufsuchen und nicht den nächsten Routinetermin abwarten.

Wichtig sind regelmäßige gymnastische Übungen für Arm und Schulter der operierten Seite, ggf. manuelle Lymphdrainagen und das Vermeiden von Verletzungen und Überwärmung am operierten Arm. Weiterhin wird eine Anleitung zur eigenen besonderen Pflege der bestrahlten Regionen und der Narben erforderlich sein. Im ärztlichen Gespräch wird auf die psychosoziale Situation der Patientin eingegangen und entsprechende Hilfen werden angeboten. Wichtig sind auch eigene Aktivitäten der Patientin, z.B. die Teilnahme am Reha-Sport.

Alle Maßnahmen dienen dazu, die Patientinnen so zu motivieren, dass sie ihr Leben aktiv und selbst verantwortlich gestalten und somit ihre Lebensqualität erhalten bleibt.




 



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